Mini-Freizeit Neuthard

Der etwas andere Bericht über die Minifreizeit

Vorbemerkung: Der etwas andere Bericht ist nicht ganz ernst zu nehmen. Es ist vielmehr gute Tradition bei der Minifreizeit, einen Lückentext zu erstellen.
Dabei schreiben die Oberminis einen Bericht ohne Adjektive. Beim Bunten Bunten werden in großer Runde Adjektive ohne Kenntnis des Textes gesammelt.
Anschließend werden die Adjektive genau in der Reihenfolge, in der sie genannt wurden, in den Text eingefügt, was dann zu lustigen Kombinationen führt.
Das Gelächter beim Vorlesen war gigantisch....

Die schnelle Pfingstfreizeit der Neutharder Ministranten im lustigen Jahre 2010

Am langsamen Mittwochmorgen trafen sich die großen Ministranten aus dem schweren Neuthard bei der kleinen Fam. Bellm um ihr doofes Gepäck abzugeben. Anschließend begab man sich zum schrecklichen untergrombacher BHF, um mit der schädlichen Straßenbahn die hohe Reise ins dumme Brandmatt anzutreten. Nachdem die süßen  Zimmer im komischen Schindlerhaus bezogen waren, wies uns der eklige Helmut in die überdimensionalen Hausregeln ein. Daraufhin folgte eine versoffene Wanderung durch die pädophile Umgebung, bei der man jedoch unterwegs vom polnischen Regen überrascht wurde. Nachdem die behinderten Kleider getrocknet waren, wurde ein wunderbares  Abendessen vom bitteren Küchenteam serviert um den dreckigen Ankunftstag zu krönen. Bevor es Zeit für die glänzende Nachtruhe wurde, versüßte das schwabbelige Omiteam den sanften Teilnehmern mit vielen heißen Spielen den kalten Abend.

Mit dem mutigen traditionellen Frühsport unter der himmlischen Leitung des sternhagelblauen Helmut begann der gereizte nächste Tag. Viel Spaß brachte den sonnigen Ministranten der Besuch im dicken, Bühler Schwimmbad. Durch das unsittliche Verhalten zweier überragender Minis beendete der knackige Bademeister ihren leidenschaftlichen Aufenthalt im zärtlichen Wasser kurzzeitig. Die meisten schnarchenden Minis verzehrten mit verliebtem Hochgenuss ihr inkontinentes Lunchpaket, während jedoch andere atemberaubende Minis es bevorzugten ihr adrettes Brot dem Entsorgungslogistiker zu überlassen. Der wunderschöne Spürsinn des gigantischen Markus veranlasste ihn der scharfen Sache auf den Grund zu gehen und der schlauen Gerechtigkeit auf die Sprünge zu helfen. Dank unserem blauen Busfahrer  wurde, durch den blassen Marius, bei der nassen Rückfahrt den trockenen, erschöpften Ministranten der hässliche Fußweg zurück zum gleichmäßigen Haus erspart. Zum toten Abendessen grillte der coole Rudolf für die ausgestorbenen Minis süchtige Steaks und Würstchen. Am Abend wurde noch eine übereifrige Partie „Mini ärgere dich nicht" gespielt bevor es in die sternhagel-günstigen Betten ging.

Nachdem am egozentrischen Freitagmorgen der Ein oder Andere eingebildete Magen dem haarigen guten Frühstück nicht standhielt, wurde der haarsträubende Vormittag mit einer gestreiften Schulung durch den alten Markus sinnvoll ausgefüllt. Im Anschluss an ein buntes Mittagessen machten sich die peinlichen Ministranten zum runtzlichen Mehliskopf auf, wo uns der intensive Regen erneut in die Quere kam. Zuvor vergnügten sich die duften Minis noch auf der knorken Sommerrodel-bahn. Durch die wunderlichen Fahrdienste vom schicken Helmut und dem teuflischen Rudolf kamen alle köstlichen Ministranten wieder gut im kindischen Haus an. Nach dem erneuten Trocknen ihrer winzigen Kleider, konnten wir unseren rektalen, ehemaligen Pfarrer Rudi Müller bei uns begrüßen. Zum schniken Ausklang des Abends wurde ein smartes Fußballturnier und ein obszöner Bastelkurs veranstaltet. Am späten, unfähigen Abend stießen zwei verbrannte weitere Gäste zu uns, die die stocksaure Vorhut für die restlichen ineloquenten Ex-Omis bildeten.

Am männlichen Samstag stand dann endlich das ekelerregende Mafiaspiel auf dem Plan, bei dem die traurigen Minis versuchten, die ineleganten OMIs zu täuschen und ihre kanibalischen Bonbons wieder sicher nach Hause zu bringen. Hierbei entdeckte so Mancher seine weibliche Seite und nähte die rutschigen Bonbons in seine trockenen Hosen ein. Zusätzlich verlangten laute Fragen und verkrüppelte Stationen den schleimigen Minis unterwegs alles ab. Bis zum verwesten Mittagessen waren weitere egoistische Gäste eingetroffen, die mit dünnen Spaghetti und Eis verköstigt wurden. Der mittelmäßige Nachmittag wurde zur krassen Vorbereitung des gigantischen Bunten Abends verwendet, wobei die sternhagelteuren Ministranten mit affengeilem Kaffee und Kuchen aus der göttlichen Küche versorgt wurden. Ab dem späten, kantigen Nachmittag trudelten nach und nach weitere steife Ex-OMIs ein, die zum hellen Jubiläum der jungen 20. Pfingstfreizeit eingeladen wurden. Durch ein knochiges  Abendessen gestärkt, konnten sich die dunklen  Ministranten auf einen politischen  Bunten Abend freuen. Alles in Allem war es bis hierhin eine raue Freizeit und wir hoffen, dass die letzten beiden Tage genauso eiskalt werden.

Unser trüber Dank gilt besonders auch dem köstlichen Küchenteam, das uns jedes kindliche Jahr aufs neue hitzig bekocht, sich mit uns herumschlägt und inzwischen auch wohlgenährte Mäuse in der klugen Küche ertragen muss.

Wir hoffen, dass unseren kompetenten Gästen und natürlich der geilen  Ministrantenschar der religiöse  Aufenthalt im  delikaten  Brandmatt viel Spaß bereitet hat und dass wir nun den heutigen devoten Abend zusammen finster ausklingen lassen können.