Zeltlager 09 KJG Neuthard

Die Neutharder KJG reiste mit 88 Teilnehmern in die ungarische Partnerstadt Nyergesújfalu.
Die Neutharder KJG reiste mit 88 Teilnehmern in die ungarische Partnerstadt Nyergesújfalu.

Super Wetter, tolle Stimmung und ein interessantes Rahmenprogramm waren die Garanten für ein Zeltlager, das sicherlich noch lange in den Köpfen aller Teilnehmer sein wird. Die katholische junge Gemeinde (KJG) Neuthard hatte sich zur ungarischen Partnergemeinde Nyergesújfalu aufgemacht, um die Kontakte mit den ungarischen Freunden zu pflegen und zu intensivieren. Vorab machten sich sechs KJGler auf die cirka 1000 Kilometer lange Reise in die Donaustadt. Die kleine Gruppe hatte die Aufgabe, das Lager mit all der erforderlichen Infrastruktur auf die Beine zu stellen. Bei über 40 Grad Celsius Tagestemperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit, die jedoch dank der Mithilfe der Gastgeber rasch über die Bühne ging. Die wenige Tage später eintreffenden Gruppen konnten Dank der Vorarbeiten ein gut organisiertes Zeltdorf in Beschlag nehmen. Für die kommenden elf Tage wartete ein dicht gedrängter Terminkalender auf die 88 Zeltlager-Teilnehmer. Wie es sich für ein richtiges Lagerleben gehört, war volles Programm angesagt. Dazu gehörte auch eine Lager-Olympiade, bei der natürlich der spielerische Wettstreit im Vordergrund stand. Ausflüge in die nähere Umgebung gab es zu Hauf, die Erkundung des Doms in Esztergom und der Zitadelle und Fischerbastei in Budapest waren hier die Highlights. Abkühlung verschaffte man sich im Schwimmbad, an den kühleren Tagen ging es auf Schusters Rappen auf Erkundungstour mit anschließenden Kirchenbesuchen.

Toll kam auch die Stadtrallye in Nyergesújfalu an, bei der auch das Rathaus der Partnerstadt in Beschlag genommen wurde. Die Mädchen und Jungs aus der Hardtgemeinde ließen sich dabei nicht nehmen, den Sitzungssaal und das Büro des Bürgermeisters zu inspizieren. Erfrischungen gab es anschließend beim Besuch der Gruppe im Pfarrgarten. Fast nebensächlich war dabei der Sieg der Neutharder Auswahl beim obligatorischen Freundschaftsspiel gegen die ungarischen Sportfreunde. Vor großen Herausforderungen stand man bei der Verpflegung der Teilnehmer: Fast 200 Kilogramm Brot, 80 Kilogramm Fleisch und 40 Kilogramm Wurst mussten organisiert und ausgegeben werden. Unterstützung erhielt der Jugendverband durch Sachspenden des Rewe-Marktes in Neuthard und vom Edeka-Markt in Stutensee-Spöck. Insgesamt, so die KJG-Verantwortlichen, wäre eine solche Aufgabe ohne das vielfältige Engagement der Grup-penleiter nicht zu stemmen gewesen. Das disziplinierte und kameradschaftliche Verhalten Aller im Zeltlager war mit der Grund, dass nur schöne Erinnerungen bleiben. Bürgermeister Sven Weigt bedankte sich bei den Aktiven der KJG und beim Gastgeber für die gute Zusammenarbeit, die im Sinne einer gelebten Partnerschaft weiterhin vorbildlich sei. Alle Teilnehmer waren sich bei der Abschlussbesprechung einig: Im nächsten Jahr gehen wir wieder zusammen auf Reisen.

Team - KJG