Fast 40 Jubilarinnen und Jubilare bei der Jubelkommunion.
Die Pfarrgemeinde St. Sebastian lud zur Feier der Jubelkommunion ein. Und viele sind gekommen. Pfarrgemeinderäte begrüßten die Jubelkommunikanten in der Baustelle Pfarrheim. Gerne sind sie der Einladung gefolgt, auf den Tag zurückzublicken, an dem sie vor 50, 60 oder gar 70 Jahren zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen durften. Begleitet von den Ministranten und Pfarrer Dr. Forneck zogen sie bei herrlichem Sonnenschein in die Kirche ein, um gemeinsam mit der ganzen Gemeinde Gottesdienst zu feiern. Das Predigtwort, in dem Pfarrer Dr. Forneck auf das Markusevangelium ( "Sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben" ) einging, passte gut zu diesem Tag, an man gerne rückblickt und das eigene Leben reflektiert. Keinen Hirte haben kann heißen, orientierungslos sein, sich überfordert fühlen in dieser schnelllebigen Zeit, Bruch von vertrauten Traditionen. Wenn wir uns auf die Frohe Botschaft Jesu einlassen, kann sie in dieser unruhigen Zeit ein Stützpfeiler sein und Orientierung bieten. Sie befreit von jeglichen Zwängen, denen man meint erliegen zu müssen. Gestärkt von diesem Wort, das viele als wohltuend empfanden, und der Kommunion, die unter beiderlei Gestalten empfangen werden konnte, fanden sich die Jubilare im Pfarrheim St. Bernhard ein. Dort begrüßte der PGR Vorsitzende Wolfgang Gedemer sie bei einem Sektempfang. Vieles gab es zu erzählen. Die Jahrgänge nutzten die Gelegenheit zu einem kleinen Klassentreffen und ließen den Tag später mit einem gemeinsamen Essen ausklingen.
